KfW-BankDie »KfW bietet Kredite und Zuschüsse für die energetische Sanierung von Wohnimmobilien und für den energieeffizienten Neubau von Wohngebäuden an. energie-m Energieberatung unterstützt Sie bei der Auswahl eines geeigneten Förderprogramms und erstellt Ihnen die für die Förderung notwendigen Gutachten und Bescheinigungen.

Aktueller Hinweis: Ab Januar 2020 werden keine Wärmeerzeuger auf der Basis von Gas oder Öl mehr gefördert. Das Heizungs-/Lüftungspaket wurde eingestellt. Ab dem 24.1.2020 gibt es um 10% bzw. 12,5% erhöhte Tilgungszuschüsse für die Förderprogramme Energieeffizient Bauen und Energieeffizient Sanieren.

Alle Förderprogramme der KfW können kumuliert werden. Für Wohngebäude sind vor allem folgende Förderprogramme interessant:

Wohnungseigentumsprogramm+Baukindergeld [124, 134, 424]

Gefördert wird der Bau oder Erwerb von selbst genutzen Gebäuden oder Eigentumswohnungen. Es kann auch der Erwerb von Genossenschaftsanteilen gefördert werden. Die KfW finanziert bis zu 100 % der Gesamtkosten bis zu einem Betrag von max. 100.000 € (bei Genossenschaftsanteilen bis zu 50.000 €). Kinder werdeb mit einem Baukindergeld in Höhe von 12.000 € je Kind (in 10 jährlichen Raten) bezuschusst (Programm 424)

Energieeffizient Bauen [153]

Gefördert wird der Neubau und der Ersterwerb von KfW-Effizienzhäusern und Passivhäusern über zinsvergünstigte Darlehen und Tilgungszuschüsse im Rahmen des "CO2-Gebäudesanierungsprogramms" des Bundes. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der erreichten Energieeffizienz des Gebäudes:

  • KfW-Effizienzhaus 40 PLUS (40% EnEV 2013) → Tilgungszuschuss 15% (25% ab 24.1.2020)
  • KfW-Effizienzhaus 40 (40% EnEV 2013) → Tilgungszuschuss 10% (20% ab 24.1.2020)
  • KfW-Effizienzhaus 55 (55% EnEV 2013) → Tilgungszuschuss 5% (15% ab 24.1.2020)

Die KfW finanziert den Bau von KfW-Effizienzhäusern zur Selbstnutzung oder Vermietung bis zu 100% der Bauwerkskosten (max. 100.000 € pro WE). Die Bauausführung ist durch einen Sachverständigen zu begleiten und nach Fertigstellung zu bescheinigen (Förderung der Baubegleitung Programm 431).

Energieeffizient Sanieren - Kredit [151, 152]

In diesem Förderprogramm werden Maßnahmen an Wohngebäuden im Rahmen des "CO2-Gebäudesanierungsprogramms" des Bundes mit einem zinsvergünstigtem Darlehen und Tilgungszuschüssen gefördert. Gefördert werden Gebäude, für die vor dem 1.2.2002 ein Bauantrag gestellt wurde. Grundsätzlich werden nur Verbesserungen der bestehenden Gebäudesubstanz gefördert (also keine zusätzlichen Fenster oder Erweiterungen der Wohnfläche etc.).

Sanierung zum KfW-Effizienzhaus [151]
Die Höhe der Förderung ist abhängig von der erreichten Energieeffizienz des Gebäudes nach der Modernisierung. Die Einhaltung der Anforderungen an das KfW-Effizienzhaus ist durch einen Sachverständigen vor Beginn der Maßnahmen zu bestätigen. Zusätzlich zum zinsvergünstigten Kredit wird für KfW-Effizienzhäuser ein Tilgungszuschuss gewährt:

  • KfW-Effizienzhaus 55 (55% EnEV 2013) → Tilgungszuschuss 27,5% (40% ab 24.1.2020)
  • KfW-Effizienzhaus 70 (70% EnEV 2013) → Tilgungszuschuss 22,5% (35% ab 24.1.2020)
  • KfW-Effizienzhaus 85 (85% EnEV 2013) → Tilgungszuschuss 17,5% (30% ab 24.1.2020)
  • KfW-Effizienzhaus 100 (100% EnEV 2013) → Tilgungszuschuss 15,0% (27,5% ab 24.1.2020)
  • KfW-Effizienzhaus 115 (115% EnEV 2013) → Tilgungszuschuss 12,5% (25% ab 24.1.2020)
  • KfW-Effizienzhaus Denkmal → Tilgungszuschuss 12,5% (25% ab 24.1.2020)

Bei Sanierungen zum Effizienzhaus Gefördert werden 100% der förderfähigen Kosten (einschl. Nebenkosten, max: 100.000 € pro WE - ab dem 24.1.2020: 120.000 € pro WE) gefördert.

Einzelmaßnahmen bzw. freie Einzelmaßnahmenkombinationen [152]

Gefördert werden die folgenden Einzelmaßnahmen bzw. freie Kombinationen dieser Maßnahmen:

  • Wärmedämmung von Wänden,
  • Wärmedämmung von Dachflächen
  • Wärmedämmung von Geschossdecken (auch Bodenflächen z.B. im Keller)
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Einbau einer Lüftungsanlage
  • Erstanschluss an Nah- oder Fernwärme und Optimierung bestehender Heizungsanlagen (älter als 2 Jahre)

Bei den Einzelmaßnahmen werden 100% der förderfähigen Kosten (einschl. Nebenkosten, max. 50.000 € pro WE) gefördert.

Für alle Einzelmaßnahmen gelten technische Mindestanforderungen, die über die Anforderungen der EnEV hinausgehen. Für Baudenkmale gibt es Ausnahmen. Die vorgesehenen Maßnahmen und die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen sind durch einen Sachverständigen vor Beginn der Maßnahmen zu bestätigen.

Die Bauausführung von Effizienzhäusern und Einzelmaßnahmen ist durch einen Sachverständigen zu begleiten und nach Fertigstellung zu bescheinigen (Förderung der Baubegleitung Programm 431). Für die Förderung von Baudenkmalen sind als Sachverständige nur »Energieberater für Baudenkmale zugelassen.

In Berlin fördert die IBB Maßnahmen nach diesem Förderprogramm mit zusätzlichen Zinsvergünstigungen: »IBB - Energetische Gebäudesanierung

Bei KfW-Effizienzhäusern können Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien alternativ (nicht kumulativ) in diesem Förderprogramm oder mit dem BAFA-Programm "Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" in gefördert werden.

Energieeffizient Sanieren - Investitionskostenzuschuss [430]

In diesem Förderprogramm werden Maßnahmen an Wohngebäuden im Rahmen des "CO2-Gebäudesanierungsprogramms" des Bundes mit einem Investitionskostenzuschuss gefördert. Gefördert werden Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen, für die vor dem 1.2.2002 ein Bauantrag gestellt wurde. Grundsätzlich werden nur Verbesserungen der bestehenden Gebäudesubstanz gefördert (also keine zusätzlichen Fenster oder Erweiterungen der Wohnfläche etc.).

Sanierung zum KfW-Effizienzhaus
Die Höhe der Förderung ist abhängig von der erreichten Energieeffizienz des Gebäudes nach der Modernisierung. Die Einhaltung der Anforderungen an das KfW-Effizienzhaus ist durch einen Sachverständigen vor Beginn der Maßnahmen zu bestätigen. Gefördert werden 100% der förderfähigen Kosten (einschl. Nebenkosten).

  • KfW-Effizienzhaus 55 (55% EnEV 2013)
    → Zuschuss 30,0% der Kosten, max. 30.000 € pro WE (40%, max. 48.000 € pro WE ab 24.1.2020)
  • KfW-Effizienzhaus 70 (70% EnEV 2013)
    → Zuschuss 25,0% der Kosten, max. 25.000 € pro WE (35%, max. 42.000 € pro WE ab 24.1.2020)
  • KfW-Effizienzhaus 85 (85% EnEV 2013)
    → Zuschuss 20,0% der Kosten, max. 20.000 € pro WE (30%, max. 36.000 € pro WE ab 24.1.2020)
  • KfW-Effizienzhaus 100 (100% EnEV 2013)
    → Zuschuss 17,5% der Kosten, max. 17.500 € pro WE (27,7%, max. 33.000 € pro WE ab 24.1.2020)
  • KfW-Effizienzhaus 115 (115% EnEV 2015)
    → Zuschuss 15,0% der Kosten, max. 15.000 € pro WE (25%, max. 30.000 € pro WE ab 24.1.2020)
  • KfW-Effizienzhaus Denkmal (160% EnEV 2013)
    → Zuschuss 15,0% der Kosten, max. 15.000 € pro WE (25%, max. 30.000 € pro WE ab 24.1.2020)

Einzelmaßnahmen bzw. freie Einzelmaßnahmenkombinationen

Gefördert werden die folgenden Einzelmaßnahmen bzw. freie Kombinationen dieser Maßnahmen:

  • Wärmedämmung von Wänden,
  • Wärmedämmung von Dachflächen
  • Wärmedämmung von Geschossdecken (auch Bodenflächen z.B. im Keller)
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Einbau einer Lüftungsanlage
  • Erstanschluss an Nah- oder Fernwärme und Optimierung bestehender Heizungsanlagen (älter als 2 Jahre)

 

Bei den Einzelmaßnahmen werden 100% der förderfähigen Kosten (einschl. Nebenkosten) mit einem Zuschuss von 10% (max. 5.000 € pro WE) -> ab dem 24.1.2020 20% (max. 10.000 € pro WE) gefördert. Die vorgesehenen Maßnahmen sind von einem Sachverständigen zu bescheinigen.

Für alle Einzelmaßnahmen gelten technische Mindestanforderungen, die über die Anforderungen der EnEV hinausgehen. Für Baudenkmale gibt es Ausnahmen. Die vorgesehenen Maßnahmen und die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen sind durch einen Sachverständigen vor Beginn der Maßnahmen zu bestätigen.

Die Bauausführung von Effizienzhäusern und Einzelmaßnahmen ist durch einen Sachverständigen zu begleiten und nach Fertigstellung zu bescheinigen (Förderung der Baubegleitung Programm 431). Für die Förderung von Baudenkmalen sind als Sachverständige nur »Energieberater für Baudenkmale zugelassen.

Bei KfW-Effizienzhäusern können Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien alternativ (nicht kumulativ) in diesem Förderprogramm oder mit dem BAFA-Programm "Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" in gefördert werden.

Energieeffizient Sanieren - Zuschuss Baubegleitung [431]

Im diesem Sonderprogramm wird die qualifizierte Baubegleitung durch einen Sachverständigen gefördert.

  • Förderung: 50% der Kosten, max. 4.000 € pro Vorhaben

Für Maßnahmen in den Förderprogrammen 151, 152, 153 und 439 ist regelmäßig eine qualifizierte Baubegleitung durch einen Sachverständigen nachzuweisen.

Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit [167]

Zusätzlich zur Förderung im »Marktanreizprogramm (MAP) werden Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien mit zinsgünstigen Krediten gefördert. Gefördert werden:

  • thermische Solarkollektoren (bis 40 m² Bruttokollektorfläche)
  • Biomasseanlagen (Nennwärmeleistung: 5-100 kW)
  • Wärmepumpen (Nennwärmeleistung bis 100 kW)

Eine Doppelförderung durch anderen Förderprogramme der KfW oder anderen öffentlichen Mitteln ist nicht möglich. Der maximale Kreditbetrag beträgt 50.000 € pro Wohneinheit.

Energieeffizient Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle [433]

In diesem Förderprogramm wird der Einbau von stationären Brennstoffzellensystemen mit einer elektrischen Leistung von Pel = 0,25-5 kWel gefördert. Die Förderung erfolgt über einen Zuschuss:

  • Festbetrag: 5.700 € (Grundförderung)
  • leistungsabhängiger Zuschuss: 450 € / 0,1 kWel (Zusatzförderung)

Es werden maximal 40% der förderfähigen Kosten bezuschusst. Förderfähige Brennstoffzellensysteme müssen bestimmte Mindestanforderungen erfüllen.

Weblinks

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