Am 1.11.2018 wurde ein weiterer Entwurf zum GEG vorgelegt. Weitere Informationen finden Sie unter »GEG 2019. Zur Zeit gilt noch die »EnEV 2013. Wann das GEG in Kraft treten wird, steht im Moment nicht fest.

Das BMUB und das BMWi haben am 23.1.2017 einen Entwurf für ein "Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung Erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden (Gebäudeenergiegesetz - GEG)" vorgelegt. Dieses Gesetz soll das bisherige Energieeinsparungsgesetz EnEG die Energieeinspaverordnung »EnEV 2013 und das EEWärmeG ersetzen. Das Gesetz soll noch in der laufenden Legislaturperiode verabschiedet werden, weshalb die Verbände nur eine Frist bis zum 1.2.2017 zur Stellungnahme hatten. Obwohl der Gesetzentwurf am 15.2.2017 im Kabinett verabschiedet werden sollte, um rechtzeitig vor der Wahl vom Bundestag verabschiedet zu werden, scheint es inzwischen aber zu Verzögerungen zu kommen. Gründe sind handwerkliche Mängel am Entwurf und politische Meinungsverschiedenheiten.

Es ist das erklärte Ziel der Bundesregierung, die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) in einem neuen Gesetz zusammenzufassen. Das BMWi und das BMUB hatten bereits am »23.1.2017 einen Entwurf für ein "Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung Erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden (Gebäudeenergiegesetz - GEG)" vorgelegt. Wegen handwerklicher Mängel und Meinungsverschiedenheiten in der Regierung wurde der Entwurf zunächst nicht weiterverfolgt. Ein neuer Entwurf des BMWi und des BMI wurde am 1.11.2018 vorgelegt. Ein weiterer Entwurf, der sich vom Entwurf im November nur marginal unterschied, wurde den Verbänden am 28.5.2019 vorgelegt. Am 23.10.2019 hat die Bundesregierung unbeeinflusst von der Kritik aus Verbänden und Fachleuten eine weitgehend unveränderten Fassung verabschiedet. Ob es noch bis zur Verabschiedung im Bundestag Änderungen gibt, ist fraglich. Der Bundesrat hat dem Entwurf mit nur geringfügigen Änderungen zugestimmt (Stellungnahme des Bundesrates vom 20.12.2019), obwohl die Ausschüsse deutliche Änderungen vorgeschlagen hatten. Die Regierung möchte nun, nach Jahren der Untätigkeit beweisen, dass sie in der Klimapolitik aktiv ist. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es kaum Änderungen zu den bestehenden Regelungen gibt, nur dass jetzt alle Regelungen in einem Gesetz stehen. Mit einer Verabschiedung des Gesetzes im Bundestag wird nicht vor April 2020 gerechnet.

Am 28.9.2010 hat die Bundesregierung auf der Basis von "Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung" ihr Energiekonzept beschlossen.

Zunächst wird mit ambitionierten Zahlen beschrieben, wie sich der Verbrauch und die Art der Erzeugung von Energie bis zum Jahr 2050 entwickeln soll:

Mit der »EnEV 2013 ergeben sich auch einige Änderungen / Neuerungen im Zusammenhang mit »Energieausweisen. Die vielleicht wichtigste Änderung betrifft die Pflichtangaben in Immobilienanzeigen.

Energieausweis zum Pauschalpreis online beauftragen!Diese Pflichtangaben in Immobilienanzeigen müssen immer dann gemacht werden, wenn ein Energieausweis bereits vorliegt (§ 16a Abs. 1 EnEV 2013). Wenn kein Energieausweis vorliegt, müssen auch die Angaben nicht gemacht werden. Gleiches gilt sinngemäß für Gebäude für die ein gültiger Energieausweis vorliegt, in dem aber z.B. die Energieeffizienzklasse nicht angegeben ist. In diesem Fall müssen nur die Angaben gemacht werden, die in dem vorliegenden gültigen Energieausweis angegeben sind.

Aktuell: Die Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV 2013) vom 18.11.2013 wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht (BGBl Teil 1, Nr. 67/2013 vom 21.11.2013) (»Informationen).

Seit Oktober 2009 gilt die »EnEV 2009. Eigentlich sollte es bereits 2012 eine weitere Novelle der Energieeinsparverordnung geben. So hatte es die Bundesregierung bereits 2007 in einer Kabinettsklausur in Meseberg beschlossen (Integriertes Energie- und Klimaprogramm - IEKP). Gegenüber der EnEV 2009 sollte das Anforderungsniveau noch einmal um 30% angehoben werden.

Parallel dazu hat die Europäische Union im Sommer 2010 eine neue Gebäuderichtlinie (»EPBD 2010) beschlossen. Danach sind verschärfte Anforderungen bei Neubauten und Bestandsgebäuden in den Mitgliedsländern einzuführen. Die Richtlinie ist bis Juli 2012 in nationales Recht umzusetzen.

Die EnEV 2013 soll durch das »Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst werden!

Die Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV 2013 / EnEV 2014 / EnEV 2016) vom 18.11.2013 wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht (BGBl Teil 1, Nr. 67/2013 vom 21.11.2013) und ist am 1.5.2014 in Kraft getreten. Die Verschärfungen der Anforderungen ab dem 1.1.2016 sind bereits Bestandteil der EnEV 2013. Im Oktober 2015 sind mit dem neuen § 25a einige Erleicherungen für Gebäude für die Unterbringung von Asylsuchenden und Flüchtlingen in Kraft getreten (siehe unten).

Logo 18599 GütegemeinschaftDie Hersteller der DIN V 18599 Berechnungssoftware haben sich am 06.04.3009 zur "18599 Gütegemeinschaft e.V." zusammengeschlossen. Gemeinsam stellen sie heute 95% der am Markt eingesetzten Softwaresysteme für die DIN V 18599.

Der Verein soll zur Förderung und Verbesserung der 18599 Software beitragen. Dazu wird die Einführung und Unterhaltung eines Qualitätssicherungssystems für 18599 Software angestrebt. Geplant ist ebenfalls die Vergabe eines Gütesiegels "18599 Gütesiegel" für die Berechungssoftware.

Im Dezember 2011 ist die Neufassung der DIN V 18599 erschienen. Mit der Neufassung werden einige inzwischen bekannte Fehler in der Norm beseitigt. Außerdem werden neue Technologien eingearbeitet und zusätzliche Berechnungsmöglichkeiten integriert. Die neue Ausgabe der Norm soll Bestandteil der Novelle der »EnEV 2012 werden kann.

Die »Richtlinie 2002/91/EG des Europäischen Parlaments und des Rates
vom 16. Dezember 2002 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (Abkürzungen: GEEG →  Gesamtenergieeffizienz von Gebäude bzw. EPBD → Energy Performance of Buildings Directive) wurde neu gefasst. Die Neufassung wurde am 19.5.2010 vom Europäischen Parlament verabschiedet und tritt am 8. Juli 2010 in Kraft.

Das Ziele der Novelle sind die weitere Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden und die Verbesserung der Information der Nutzer durch Energieausweise.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies).