HaustechnikDialog News
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Wohnungsbau zieht an: Warum Bauherren jetzt nicht den nächsten Kosten-Schock unterschätzen dürfen
Nach Jahren der Krise kommt Bewegung in den deutschen Wohnungsbau: Von Januar bis Juli 2026 wurden 148.800 Wohnungen genehmigt – knapp 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Doch mehr Genehmigungen bedeuten noch lange nicht, dass diese Projekte auch wirtschaftlich gebaut werden können. Die Baupreise für Wohngebäude lagen im Mai bereits 5 Prozent über dem Vorjahresniveau, gleichzeitig belasten höhere Finanzierungskosten die Kalkulation. -
Der CO2-Preis 2027 kommt anders als erwartet: Was Heizen mit Öl und Gas im nächsten Jahr wirklich kostet
Der Bundestag hat am 15. Oktober 2026 beschlossen, den CO2-Preis auf Heizöl und Erdgas auch 2027 im Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne zu halten. Der europäische Emissionshandel für Gebäude startet erst 2028. Für Eigentümer und Mieter heißt das: Beim CO2-Preis ist 2027 kein neuer gesetzlich vorgegebener Preissprung vorgesehen, die offene Frage verschiebt sich um ein Jahr. Wer die Pause nutzt, um durchzurechnen, steht 2028 besser da als jemand, der sie als Entwarnung versteht. -
Ein digitaler Blick auf die Baustelle: Wie Drohnen die Bauleitung verändern können
Baufortschritte im Blick behalten, Materialbestände prüfen und Veränderungen festhalten: Die regelmäßige Kontrolle einer Baustelle gehört zu den zentralen Aufgaben von Bauleitern. Gerade bei weitläufigen Projekten ist sie jedoch mit erheblichem Zeitaufwand verbunden. Drohnen können hier unterstützen, indem sie große Bereiche aus der Luft erfassen. -
Plus 4,9 Prozent: Ausbildungszahlen am Bau legen kräftig zu
Das Bauhauptgewerbe gewinnt weiter Nachwuchs. Ende September absolvierten 37.694 junge Menschen eine Ausbildung in der Branche. Das sind 4,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das zeichnet sich auch bei den Branchenneulingen ab: 12.209 junge Frauen und Männer starteten in diesem Jahr ihre Bau-Ausbildung, knapp 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Am häufigsten entscheiden sich die Neueinsteiger für die Berufe Tiefbaufacharbeiter, Zimmerer und Maurer. Im Ländervergleich bildet Bayern die meisten jungen Menschen am Bau aus. -
Neues Systemmodul für maximierten Luftdurchlass
Selters, im Oktober 2026. Schütz Energy Systems hat sein Airconomy-Portfolio um ein neues Systemmodul erweitert, das vor dem Boden-Luftauslass positioniert wird und das Führen von größeren Luftmengen erlaubt. Mit dem neuen Systemmodul kann Airconomy bis zu 150 m³/h Frischluft führen – ideal für große Räume, in denen sich viele Menschen gleichzeitig aufhalten und die Menge des Luftwechsels entscheidend für Raumklima, Hygiene und Wohlbefinden der Anwesenden ist. -
Betriebskosten im Handwerk: Wo jeden Tag unbemerkt Geld verloren geht
Steigende Materialpreise, höhere Fahrzeugkosten und teures Personal setzen Handwerksbetriebe unter Druck. Entlastungen beim Tanken oder günstigere Einkaufspreise kommen deshalb gelegen. Für die Wirtschaftlichkeit eines Betriebs sind solche Einsparungen jedoch nur ein Teil der Rechnung. Denn erhebliche Kosten entstehen auch dann, wenn Mitarbeiter bezahlt werden, ihre Arbeitszeit aber nicht beim Kunden abrechnen können. -
Wie Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer mit wenigen Handgriffen die Heizung richtig einstellen
Wer im Herbst und Winter die Thermostate zu hoch einstellt und Fenster längere Zeit gekippt hält, verbraucht unnötig Energie. Wer dagegen beim Heizen und Lüften auf ein paar Dinge achtet, kann Energie einsparen und damit Kosten senken. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Die wichtigsten Maßnahmen: Raumtemperatur moderat, bedarfsgerecht und zeitabhängig einstellen sowie mehrmals täglich gezielt lüften. -
Die eigene Website für SHK-Betriebe: Was Kunden heute online erwarten
Im Zeitalter der Digitalisierung ist eine eigene Website für SHK-Betriebe unverzichtbar geworden. Kunden informieren sich zunächst online, erwarten aktuelle Inhalte und digitale Serviceangebote. Wer als Sanitär-, Heizungs- oder Klimatechnik-Betrieb eine professionelle Webpräsenz bietet, positioniert sich attraktiv und wettbewerbsfähig. -
Heizspiegel für Deutschland: Preise steigen 2026
Das Heizen in Deutschland hat sich nach einer kurzen Phase der Entspannung wieder spürbar verteuert. Im Abrechnungsjahr 2025 mussten Verbraucher vor allem bei Gas- und Holzpelletheizungen deutlich mehr bezahlen. Für das laufende Jahr prognostizieren Experten eine gemischte Entwicklung mit Preissprüngen beim Heizöl. -
Führungswechsel bei BDR Thermea Deutschland
BDR Thermea hat Stephan Kreutzer mit Wirkung zum 1. November 2026 zum Geschäftsführer von BDR Thermea Deutschland ernannt. Damit übernimmt er die Leitung des Deutschlandgeschäfts für die Marken Brötje, Remeha und SenerTec. -
Fensterantriebe richtig auslegen: Schubkraft, Hub und Verriegelung
Ein Fensterantrieb ist richtig ausgelegt, wenn Kraft, Hub, Antriebszahl und Spannung zum Flügel und zum Einsatz passen. Wer diese vier Punkte vor der Bestellung prüft, vermeidet die häufigsten Reklamationen: Antriebe, die stehen bleiben, Flügel, die nicht weit genug öffnen, und verzogene Rahmen. -
Verbrauchertipp | Winterzeit beginnt: Auch an die Zeitschaltuhr der Heizung denken
Am kommenden Sonntag startet die Winterzeit - dann werden die Uhren von drei auf zwei Uhr zurückgestellt. Smartphones, Laptops oder Funkuhren nehmen die Zeitumstellung automatisch vor - die Zeitschaltuhr der Heizung häufig nicht. "Um bedarfsgerecht zu heizen, sollten Eigentümer selbst aktiv werden und die Heizungsanlage auf Winterzeit umstellen", sagt Markus Lau, Technikexperte beim Flüssiggas Verband. -
Neue Heizung, alte Technik: Welche Zusatzkosten beim Heizungstausch häufig übersehen werden
Beim Heizungstausch richtet sich der Blick auf den Preis des neuen Wärmeerzeugers. Ob eine Wärmepumpe im Bestandsgebäude effizient arbeitet, entscheidet sich jedoch auch an Heizkörpern, Rohrleitungen, Hydraulik und Regelung. Wer diese Komponenten frühzeitig prüfen lässt, kann notwendige Zusatzarbeiten genauer kalkulieren und kostspielige Nachbesserungen vermeiden. -
Hybride Wärme: Kamin- und Pelletöfen in die Heizungsberatung einbeziehen
Wer eine neue Heizung plant, entscheidet oft nicht allein über den zentralen Wärmeerzeuger, denn auch der Wunsch nach einem Kamin- oder Pelletofen im Wohnbereich kann die Planung beeinflussen. Für das SHK-Handwerk bedeutet das zum Beispiel, die Wärmepumpe und eine ergänzende Holzfeuerstätte als sich ergänzende Wärmeerzeuger zu betrachten. Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) und die staatliche Heizungsförderung setzen dabei unterschiedliche Rahmenbedingungen, die in der Kundenberatung berücksichtigt werden sollten. -
Aufträge werden knapper: Wie Handwerksbetriebe auf den neuen Wettbewerb reagieren müssen
Viele Handwerksunternehmen konnten sich lange auf eine komfortable Ausgangslage verlassen. Die Nachfrage war hoch, Projekte kamen über Empfehlungen und Stammkunden herein. Um die Auslastung mussten sich viele Betriebe kaum Gedanken machen. Inzwischen hat sich das Umfeld verändert. Investitionen werden häufiger hinterfragt oder verschoben, Auftraggeber vergleichen genauer und bei Ausschreibungen stehen deutlich mehr Wettbewerber gegenüber. -
Warum Hausbesitzer beim Stromspeicher auf Ladeleistung, Notstromfähigkeit und Systemauslegung achten müssen
Wenig Sonne, kurze Ertragsphasen und ein Markt voller Angebote: Wer in Deutschland eine Photovoltaikanlage mit Speicher nutzt oder plant, steht vor einer Entscheidung mit Folgen für viele Jahre. Denn mehr Unabhängigkeit vom Stromnetz gibt es nicht allein durch einen großen Speicher. Entscheidend ist, ob das System unter deutschen Wetterbedingungen wirklich funktioniert. Worauf also kommt es an? -
Wärmepumpe und Eigenstrom: Wie Hausspeicher den Pumpenbetrieb entlasten
Ein Winterabend im sanierten Einfamilienhaus: Draußen ist es längst dunkel, die Wärmepumpe springt an, die Umwälzpumpe schiebt Heizwasser durch die Fußbodenheizung, und die Lüftungsanlage tauscht leise die Raumluft aus. Der Solarstrom vom Balkongeländer ist zu diesem Zeitpunkt schon Stunden vorher ins Netz geflossen, als niemand zu Hause war. Genau diese Lücke soll eine Wärmepumpe mit Hausspeicher -
KERMI startet mit der „K1 Kermunity“ neues Partnerprogramm für das SHK-Fachhandwerk
Die Kermi GmbH geht in der Partnerschaft mit dem Fachhandwerk den nächsten Schritt: Mit der „K1 Kermunity“ launcht der Raumklima-Spezialist ein exklusives Kundenbindungsprogramm, welches auf das deutsche SHK-Fachhandwerk zugeschnitten ist. Das Programm rückt Partnerschaft und Zusammenarbeit sowie Fachwissen in den Fokus. Im Zentrum der neuen „Kermunity“ steht ein klares Versprechen: Wertschätzung und Belohnung für den täglichen Einsatz der SHK-Partner im Tagesgeschäft. -
Pelletpreis im Oktober steigt weniger stark
Zum Start der Heizsaison hat sich der Pelletpreis moderat erhöht. Laut Deutschem Pelletinstitut (DEPI) kostet eine Tonne (t) Pellets bei einer Abnahme von 6 t bundesweit durchschnittlich 464,61 Euro. Das entspricht 9,29 Cent pro Kilowattstunde Wärme. Gegenüber dem Vormonat ist das ein Plus von rd. 2,3 Prozent, im September waren es noch 6,2 Prozent. Heizöl ist fast doppelt so teuer. Der Preisvorteil liegt bei rd. 45 Prozent, gegenüber Erdgas bei rd. 21 Prozent. -
Heizungsbranche fordert verlässliche Investitionsbedingungen für eine nachhaltige Wärmeversorgung
Nach zwei Jahren des Rückgangs steigt der Absatz von Heizungen in Deutschland 2026 wieder. Treiber dieser Entwicklung ist die Wärmepumpe. Vor diesem Hintergrund fordert die Heizungsbranche die Bundesregierung auf, Investitionshemmnisse im Wärmemarkt weiter konsequent abzubauen. -
Jahrelang unbewohnt: Wann sich der Kauf leerstehender Wohnungen trotzdem rechnen kann
Kaputte Böden, alte Fenster, defekte Leitungen und seit Jahren kein Mieter: Eine solche Wohnung dürfte bei vielen Kaufinteressenten zunächst durchs Raster fallen. Schließlich bedeutet jeder Mangel zusätzliche Kosten und Arbeit. Doch gerade Objekte, die wenig attraktiv erscheinen, können für Investoren interessant sein. Denn ihr Zustand drückt häufig auch den Kaufpreis.